Hunderassen

Hunde waren früher reine Nutztiere und mussten einen Zweck erfüllen. In Anlehnung daran hat man die Hunderassen in Gruppen und Sektionen unterteilt. Die Gesamtheit der Hunderassen wurde 1983 von Raymond Triquet neu definiert. Er unterschied 10 Gruppen mit charakteristischen Merkmalen. Entdecken Sie unsere Hunderassen Suche! Mehr lesen

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Die wichtigsten Charakterzüge

Mein Hund soll sein

Erscheinung

Größe
KleinMittelGroßExtra Groß
Fell
Haarlos / HypoallergenKurzhaarLanghaar
Farbe
SchwarzRot / HellbraunBlau / GrauBraun / Schoko / LiverCremeWeißRehbraunGold / Gelb
Muster
ZweifarbigDreifarbigMerleTuxedoHarlequin / GepunktetGefleckt / Gemasert / GesprenkeltTabbySableSaddle / Blanket

FCI-Gruppe

153 Hunderassen zu Ihrer Suche

Alopekis

Der Alopekis ist ein überaus charmanter Hund, der äußerlich in vielen Variationen vorkommt.

Altdeutscher Schäferhund

Streng genommen gibt es den „Altdeutschen Schäferhund“ gar nicht – zumindest nicht als eigenständige, von der FCI anerkannte Rasse.

American Bully

Harte Schale, weicher Kern. Diese Redensart beschreibt den American Bully sehr passend.

American Cocker Spaniel

In den USA zählt der American Cocker Spaniel zu den beliebtesten Hunden – in Europa gilt er (noch) als Geheimtipp für alle...

Barbet

Gutmütig, klug und immer bereit für gemeinsame Abenteuer...

Barsoi

Der edle, große Windhund aus Russland, dessen Rassenname „Barsoi“ sich vom russischen Wort für „schnell“ ableitet...

Beagle

Die kurzen Beine des Beagle können täuschen – diese mittelgroße Hunderasse hält Sie in Bewegung und ist immer für Überraschungen gut!

Bearded Collie

Liebhaber der Bearded Collies sind sich einig: „Wer diese Hunderasse nicht kennt, der muss sie erleben!

Beauceron

Der robuste Beauceron mit dem kurzen, dichten Fell braucht aufgrund seines Selbstbewusstseins und seines dominanten Wesens einen erfahrenen Hundehalter, der ihn mit viel Liebe und Konsequenz erzieht.

Bergamasker Hirtenhund

Der urwüchsige und wohl proportionierte Bergamasker Hirtenhund mit den verfilzten Zotten ist mittelgroß und zeichnet sich durch eine besonders innige Bindung zu seinen Menschen aus.

Berger Blanc Suisse

Als Variante des Deutschen Schäferhundes ist der Weiße Schweizer Schäferhund (Berger Blanc Suisse) ein Gebrauchs...

Berger Picard

Der französische Schäferhund Berger de Picardie ist in jeder Hinsicht robust: in seinem Aussehen, seinem Wesen und seiner Gesundheit.

Bernhardiner

Mit seinem berühmten Vorfahren Barry, der über 40 Lawinenopfern das Leben rettete, hat der heutige Bernhardiner nicht mehr viel gemein.

Bichon Frisé

Der französisch belgische Bichon Frisé ist ein Charmeur, der viele Hundefreunde mit seinem freundlichen Wesen verzaubert.

Bloodhound

Der imposante Bloodhound gilt nicht nur als einer der ältesten großen Laufhunde der Welt, sondern auch als der mit der weltbesten Nase.

Boerboel

Der Boerboel ist ein südafrikanischer Bauernhund vom Typ Mastiff.

Bordeauxdogge

Die aus Frankreich stammende Bordeauxdogge gehört zu den ältesten Hunden überhaupt.

Border Collie

Der intelligente und anspruchsvolle Border Collie mit dem mittellangen oder stockhaarigen Fell ist ein Hütehund durch und durch – als Familienhund ist er deshalb nur bedingt geeignet.

Border Terrier

Optisch eher unauffällig ist der Border Terrier ein optimaler Hund für alle...

Boston Terrier

In seiner Heimat, den USA, ist der Boston Terrier sehr beliebt, während er in Europa erst langsam an Bekanntheit gewinnt.

Briard

Der elegante, mittelgroße Briard mit dem langen gedrehten Haar und dem freundlichen Wesen ist heute ein beliebter Familienhund.

Bullmastiff

Der Bullmastiff gehört zu einer der jüngsten Hunderassen der Welt.

Cairn Terrier

Der urwüchsige Cairn Terrier gehört zu den ältesten Jagdterriern Schottlands und hat sich sein rustikales Äußeres...

Cane Corso

Souverän und gelassen – so wirkt ein ausgeglichener Cane Corso Italiano.

Cavapoo

Der Cavapoo – oder auch Cavoodle genannt – gehört zu den so genannten Hybridhunderassen.

Chesapeake Bay Retriever

Seinen Namen verdankt der robuste und kräftige Retriever seinem Ursprungsort, der Chesapeake Bay im US-Bundesstaat Maryland.

Chinesische Schopfhund

Dieser kleine Hund polarisiert: Die einen lieben ihn, die anderen schmunzeln über die Optik des vermeintlich verzärtelten Modehündchens.

Cockapoo

Große, runde Kulleraugen, Schlappohren und wuscheliges Haar – kein Wunder...

Coton de Tuléar

In der französischen Kolonialzeit war der kleine, hübsche Coton de Tuléar ein Hund der französischen Oberschicht auf Madagaskar.

Dalmatiner

Der mittelgroße bis große Dalmatiner mit der unverwechselbaren weiß...

Deerhound

Bereits im Mittelalter wurde der Deerhound, auch Schottischer Hirschhund genannt, zur Hetzjagd auf Hirsche eingesetzt.

Deutsch Drahthaar

Mit seinem liebenswerten Wesen, dem aufmerksamen Blick und dem urigen Bart gewinnt der Deutsch Drahthaar schnell die Herzen vieler Hundefreunde für sich. Doch trotz ihrer vielen positiven Eigenschaften ist diese Rasse aus gutem Grund einem bestimmten Personenkreis vorbehalten: Der Deutsch Drahthaar ist ein Hochleistungsjagdhund und darum ein Hund von Jägern für Jäger.

Deutsch Kurzhaar

Stöbern, vorstehen, apportieren – diese Rasse zählt zu den vielseitigsten Jagdgebrauchshunden überhaupt.

Deutscher Wachtelhund

Dieser Vierbeiner erfreut Jäger in Wald und Flur mit seinen vielseitigen Jagdfähigkeiten und ist in seinem Zuhause allen Familienmitgliedern ein liebenswerter, gutmütiger Gefährte. Doch der Deutsche Wachtelhund, englisch „German Spaniel“, ist ein echter Jagdgebrauchshund und fühlt sich dementsprechend nur in einem Jägerhaushalt rundum wohl.

Do Khyi

Der aus dem Himalaya stammende Do Khyi gilt als älteste Hunderasse des Ostens.

Elo

Das Beste aus verschiedenen Hunderassen kombinieren...

Englische Bulldogge

Sie schaut grimmig, ist bequem und schnarcht – einen „Traumpartner“ stellt man sich eigentlich anders vor.

English Foxhound

Eine Hundemeute rund um berittene Jäger in feinem Zwirn – dies ist das Bild, das viele mit der Rasse English Foxhound verbinden.

English Pointer

Dieser attraktive und kluge Vierbeiner wird von vielen Tierfreunden auf der ganzen Welt geschätzt.

English Setter

Der sportliche English Setter ist schön, klug – und ein leidenschaftlicher Jäger.

English Springer Spaniel

Der English Springer Spaniel ist einer der ältesten Stöber- und Buschierhunde der Welt und gilt als Vater aller Jagdspaniels.

Entlebucher Sennenhund

Der Entlebucher Sennenhund ist der Kleinste unter den Sennenhunderassen und besitzt ebenso wie seine vier „Brüder“ die typisch dreifarbige Zeichnung. Trotz seiner Kompaktheit ist er sehr flink und wendig. Als ehemaliger Hüte- und Treibhund braucht er auch als Familienhund ausreichend Bewegung und Beschäftigung.

Épagneul Breton

Der Epagneul Breton, in Deutschland auch als „bretonischer Spaniel“ bekannt, ist diese Rasse hierzulande ein Geheimtipp unter Jägern.

Épagneul Français

Der Epagneul Français, dieser talentierte Jagdhund hat vor allem in seiner Heimat Frankreich sowie in Kanada eine kleine...

Field Spaniel

Der Field Spaniel ist unter den Spaniel-Rassen nicht nur der älteste Vertreter der Landspaniels, sondern auch einer der seltensten.

Flat-Coated Retriever

Der Flat-Coated Retriever war früher einer der beliebtesten Apportierhunde in England und wurde aufgrund seines eleganten Aussehens auch vom englischen Adel sehr geschätzt. Heute ist der mittelgroße Retriever mit dem glatten Fell ein freundlicher Familienhund, der aber immer noch viel Arbeitswillen und Temperament mitbringt.

Galgo Español

Der Galgo Español. Hunde von diesem Typ sind in Spanien weitverbreitet und kommen häufig in Hunderennen zum Einsatz.

Glatthaar-Foxterrier

Ursprünglich für die Fuchsjagd gezüchtet, ist der Glatthaar-Foxterrier auch heute noch äußerst lebhaft, schnell und furchtlos.

Golden Doodle

Beim Golden Doodle handelt es sich nicht um eine Hunderasse, sondern um eine Kreuzung zwischen Golden Retriever mit Groß- oder Kleinpudel.

Golden Retriever

Der mittelgroße Golden Retriever ist ein großer Kinderfreund und idealer Familienhund...

Greyhound

Der Greyhound ist der Prototyp eines Windhundes und einer der schnellsten Landtiere der Welt.

Großer Schweizer Sennenhund

Der Große Schweizer Sennenhund mit dem kurzen Fell und der typisch dreifarbigen Tönung ist nicht nur ein aufmerksamer Wächter und ausdauernder Arbeiter, sondern auch ein kinderfreundlicher und verschmuster Familienhund. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 72 cm ist er der Größte und Schwerste der vier anerkannten Sennenhunderassen.

Havaneser

Dieser aus Kuba stammenden Vierbeiner mit europäischen Wurzeln ist ein echter Allrounder für jeden Hundefreund...

Hovawart

Der Name dieser deutschen Gebrauchshunderasse verrät es bereits: Der Hovawart diente ursprünglich als Hofwächter.

Islandhund

Die einzige ursprüngliche Hunderasse Islands ist mittlerweile auf der ganzen Welt zu finden – keinesfalls in Scharen...

Jack Russell Terrier

Klein, klug und quirlig – die noch junge Rasse kann eine stattliche Anzahl Fans unter den Hundefreunden für sich verbuchen.

Japan Chin

Der Japan Chin. Chin ist eine Abkürzung von chiichi inu und bedeutet übersetzt „kleiner Hund“.

Japan Spitz

Klein aber oho: Mit seinem üppigen Haarkleid im reinen Weiß und seinem aufgeweckten...

Kontinentaler Zwergspaniel

Mit schwarzen Knopfaugen und großen Ohren bringt der Kontinentale Zwergspaniel (Papillon und Phalène) die Herzen zahlreicher Hundefreunde zum Schmelzen. Doch wie der Name schon sagt: In dem niedlich aussehenden Gesellschaftshündchen steckt mit dem Spaniel ein echter (Mäuse)Jäger.

Kooikerhondje

Das Kooikerhondje kam in den Niederlanden ursprünglich zum Einsatz, um Enten bei der Jagd „vor die Finte“ zu locken.

Kromfohrländer

Der mittelgroße Kromfohrländer ist ein ausgesprochen freundlicher und aufgeweckter Hund, der sich eng an seine Besitzer bindet.

Kurzhaarcollie

Der durchtrainierte Körperbau, der schmalen Kopf und das harte, dichte Fell erinnert auf den ersten Blick eher an einen Windhund.

Lagotto Romagnolo

Ursprünglich vor allem rund um und im Wasser unterwegs gilt der Lagotto Romagnolo heute als bekanntester Trüffelsuchhund.

Lakeland Terrier

Wenngleich der aus Nordengland stammende Lakeland Terrier zu den kleinsten hochläufigen Terriern zählt...

Landseer

Seinen Namen verdankt dieser Rassehund dem englischen Maler Edwin Landseer, einem der bekanntesten Tiermaler des 19.

Leonberger

Bereits Kaiserin Sissi soll diesen Löwen unter den Hunderassen besessen haben.

Löwchen

Das Löwchen. Einst Luxushündchen, heute beliebter Gefährte für Familien oder Singles...

Malteser

Als kluge und lebhafte Begleithunde begeistern die kleinen, schneeweißen Malteser zahlreiche Tierfreunde.

Miniature Bull Terrier

Mit dem typischen „Downface“, dem eiförmigen Kopf und dem entschlossenen Ausdruck ist der Miniature Bull Terrier das verkleinerte Abbild seines „großen Bruders“, des Standard Bull Terriers. Früh sozialisiert und konsequent erzogen erweist sich der Kleine als ausgeglichener und treuer Familienhund, der sich auch mit Kindern und Katzen gut versteht.

Mops

„Multum in parvo“ – der bekannte lateinische Satz beschreibt den Mops sehr treffend.

Norfolk Terrier

Der britische Norfolk Terrier gehört zu den kleinsten Terriern und besitzt ein ausgesprochen liebenswürdiges und ausgeglichenes Wesen.

Norwegische Elchhund (schwarz)

Seltener Jäger aus dem hohen Norden: Trotz Namensgleichheit handelt es sich beim schwarzen Norwegischen Elchhund um eine eigenständige Rasse, die aber eng mit dem grauen Norwegischen Elchhund verwandt ist. Das dunkle Nordlicht ist jedoch weitaus seltener anzutreffen.

Norwich Terrier

Wer auf der Suche nach einem pfiffigen Begleiter mit einem sanftmütigen Terrierherz ist...

Old English Sheepdog (Bobtail)

Der eindrucksvolle Brite mit dem einzigartigen Fell ist auch unter dem Namen „Bobtail“ bekannt und mittlerweile ein beliebter Familienhund. Er ist ein idealer Begleiter für Naturfreunde mit viel Platz, die gerne draußen sind und Spaß an der Pflege seines üppigen Haarkleids haben.

Otterhound

Der „Otti“, wie der Otterhound von seinen Fans liebevoll genannt wird, zählt sicher zu den freundlichsten Jagdhunden.

Pudel

„Das also war des Pudels Kern!“ In dem berühmten Drama Faust I.

Pudelpointer

Halb Pudel, halb Pointer vereint der Pudelpointer den ursprünglichen Jagdinstinkt des Pudels mit der feinen Nase des Pointers.

Puggle

Der „Puggle“ gehört zu den modernen Designer Dogs...

Puli

Den außergewöhnlichen Rasta-Look sowie die ungarischen Hirtenhund...

Pyrenäen-Mastiff

Klirrende Kälte, eisiger Wind oder sengende Sonne: Selbst das härteste Klima hält den robusten Gebirgshund nicht von seiner Arbeit ab.

Riesenschnauzer

Der große und kräftige Riesenschnauzer mit dem rauen Fell und dem typischen Schnauzer...

Rottweiler

Harte Schale, weicher Kern: Der Rottweiler ist ein kräftiger...

Samojede

Der mittelgroße Samojede mit dem prachtvollen weißen Haarkleid und dem lächelnden Ausdruck diente den samojedischen Völkern Sibiriens als Jagdhund, Schlittenhund, Hütehund, Wachhund und „Bettwärmer“ – die Nähe zu seinen Menschen braucht der lebhafte und freundliche Hund bis heute.

Schipperke

Auch wenn dieser „kleine Schäferhund“ kaum größer als 30 cm wird – an Selbstbewusstsein mangelt es dem belgischen Rassehund Schipperke nicht. Schließlich gibt das kleine, sportliche Kraftpaket mit dem aufmerksamen Blick einen mutigen Wachhund ab, der seine Familie treu und tapfer verteidigt.

Schnauzer

Der Schnauzer, auch Mittelschnauzer oder Standardschnauzer genannt...

Shetland Sheepdog

Der Shetland Sheepdog (oder Sheltie) mit der üppigen Mähne und den feinen Gesichtszügen ist ein kleines Energiebündel...

Shih Tzu

Trotz seiner kleinen Größe ist der Shih Tzu ein außergewöhnlicher Hund, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Shiranian

Wenn sie aus ihren großen runden Knopfaugen in die Welt schauen, bringen sie so manches Hundefreunde-Herz zum Schmelzen: Shiranians.

Siberian Husky

Die strahlend blauen Augen und die typische Fellzeichnung sind für viele die auffallendsten Merkmale eines Siberian Husky und lassen uns an winterliche Landschaften und Schlittenhunde-Rennen denken. Doch immer häufiger flanieren die nordischen Schönheiten auch durch südlichere Gefilde oder scheinen sich sogar zum Stadthund zu mausern. Erfahren Sie im Folgenden, was es bei der Haltung der Vierbeiner zu beachten gibt.

Sussex Spaniel

Der aus Großbritannien stammende Sussex Spaniel mit den kurzen Läufen und dem stämmigen...

Tervueren

Der Tervueren ist eine von vier anerkannten Varianten des Belgischen Schäferhundes.

Tibet Terrier

Anders als es sein Name vermuten ließe, ist dieser langhaarige Rassehund kein Terrier...

Weimaraner

Der Weimaraner gilt als die älteste deutsche Vorstehhunderasse und ist bis heute ein vielseitiger und passionierter Jagdgebrauchshund.

Welsh Corgi Cardigan

Auf den ersten Blick verwechseln Laien den Welsh Corgi Cardigan schnell mit seinem nahen Verwandten, dem Welsh Corgi Pembroke.

Welsh Corgi Pembroke

Dieser kleine und selbstbewusste Vierbeiner aus Großbritannien hat auf seinen kurzen Beinen nicht nur die Herzen von Hundefreunden auf der ganzen Welt erobert, sondern es sogar in beträchtlicher Anzahl in den Buckingham Palace geschafft.

Welsh Springer Spaniel

Der Welsh Springer Spaniel zählt zu den ältesten Jagdhunden Großbritanniens und wird auch heute noch als Apportier...

Welsh Terrier

Er sieht aus wie eine Kleinausgabe des Airedale Terriers, doch eng verwandt sind die beiden Rassen keineswegs.

Whippet

Wer einen pflegeleichten, unternehmungslustigen und sehr sportlichen Vierbeiner sucht...

Zwergpudel

Rund sechs Kilogramm geballte Pudel-Power – der kleine Zwergpudel vereint alle Vorzüge der edlen Hunderasse und ist sehr beliebt.

Zwergschnauzer

Der Zwergschnauzer mit dem drahtig-rauen Fell und den buschigen Bart- und Brauenhaaren ist eine Miniatur-Ausgabe des Schnauzers.

Der kynologische Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) hat diese Kategorisierung weltweit offiziell gemacht. Zu jeder Hunderasse gehört ein FCI Mitgliedsland, das als Ursprungsland der jeweiligen Rasse gilt.

In der Kategorie Hunderassen finden Sie eine ausführliche Beschreibung der 10 FCI- Hunderassen Hauptgruppen. Darin erfahren Sie Wesentliches  über Ihre Geschichte,  Charaktereigenschaften, Vorlieben und Abneigungen, zu Gesundheit und Ansprüchen. Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die einzelnen Hunderassen näher vor.

Die FCI-Gruppen und Sektionen der Hunderassen

Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde

Allen Hunderassen dieser Gruppe ist der starke Wille zum Arbeiten gemeinsam. Hütehunde sind intelligente Arbeitstiere und werden für ihre Wachsamkeit geliebt. Sie bellen kaum und ordnen sich dem Menschen schnell unter. Dagegen ist das wichtigste Arbeitsmittel von Treibhunden ihr Bellen, nur so können sie die Schafherden zusammentreiben. Als Wohnungshunde oder zum Spazieren gehen eignen sie sich nicht. Der Bearded Collie ist ein fröhlicher, ausgeglichener und leicht erziehbarer Hund. Typisch für diese Hunderasse ist der unternehmungslustige Gesichtsausdruck. Der weiße Schweizer Schäferhund entwickelte sich aus Kanada kommend zu einer eigenständigen Rasse. Die kinderlieben, aufmerksamen, aber keineswegs aggressiven Tiere eignen sich gut als Wachhunde.

Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

Hier finden wir neben Pinscher und Schnauzer die Rassen Smoushond, Russischer Schwarzer Terrier, doggenartige Hunde, Berghunde und Berner Sennehunde. Zu den Pinschern zählen auch Dobermann und Zwergpinscher. Die Tiere sollen Anfang des 19. Jahrhunderts von England ausgehend auf dem europäischen Festland eingeführt worden sein. Affenpinscher ist eine der ältesten Hunderassen in Deutschland, die sich fast unverändert erhalten hat. Die Tiere werden bis zu 15 Jahre alt und sind dem Menschen sehr zugetan. Sie schmusen gerne, sind gute Wachhunde und brauchen wenig Auslauf.

Gruppe 3: Terrier

In dieser großen Gruppe finden wir hochläufige und niedrigläufige Terrier, bullartige Terrier und Zwergterrier. Aufgrund seiner stattlichen Escheinung gilt der Airedale Terrier als König der Terrier.  Er stammt aus der englischen Grafschaft Yorkshire. Hier brauchten die Bergleute, Arbeiter und Farmer unempfindliche Hunde für die Wasserjagd und zum Viehtreiben. Airedale Terrier waren hierfür ideal und fanden aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit schnell viele Anhänger. Der Australian Terrier passt auch in die Stadtwohnung, sofern er genügend Auslauf bekommt. Ursprünglich war auch er ein Hütehund, denn er ist robust, kälteunempfindlich und stark. Auch Drahthaar Foxterrier sind in Europa sehr verbreitet. Sie wurden in England für die Fuchsjagd eingesetzt und sind auf zahlreichen historischen Gemälden Englands zu sehen.

Gruppe 4: Dachshunde

Der Dachshund, auch Dackel oder Teckel genannt, ist seit dem Mittelalter bekannt. Aus Bracken züchtete man fortlaufend niederläufige Hunde, die sich zur Jagd über und unter der Erde eignen. So entstand die Hunderasse Dackel. Die Tiere haben ein kurzes, dichtes und anliegendes Haarkleid in zahlreichen Farbabstufungen zwischen Schwarz und Rotbraun. Dackel sind ausgeglichen, ausdauernd, haben eine feine Nase und sind flink. Dachshunde werden in drei Größen (Teckel, Zwergteckel und Kaninchenteckel) und nach den Haarlängen Kurzhaar-, Rauhaar- und Langhaardackel  gezüchtet. Der muskulöse Rauhaardackel braucht wenig Auslauf, kann 17 Jahre alt werden und ist ein guter Wachhund.

Gruppe 5: Spitze und Hunde des Urtyps

Zu den Spitzen gehören Schlittenhunde, nordische Jagdhunde, nordische Wach- und Hütehunde, europäische und asiatische Spitze. Der Deutsche Spitz ist ein Nachfahre des steinzeitlichen Torfhundes und damit die älteste Hunderasse Mitteleuropas. Spitze fallen durch ihr schönes Haarkleid auf, das durch viel Unterwolle absteht. Die flinken Augen und spitze Ohren verleihen ihnen ihr keckes Aussehen. De Deutsche Spitz ist lebhaft, aber sehr anhänglich und gelehrig. Sie können ihn leicht erziehen. Da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, eignet er sich gut als Wachhund. Die nordischen Rassen sind beliebte Hütehunde mit warmem Fell.

Gruppe 6:  Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

Laufhunde haben feine Spürnasen und helfen dem Menschen seit Jahrhunderten bei der Jagd. Sie nehmen Witterung auf und folgen bellend der Spur. Vertreter sind beispielsweise English Foxhound, Schweizerischer Niederlaufhund, Otterhund, Französischer Laufhunde oder Beagle. Schweißhunde sind auf das Stellen von verletztem Schalenwild spezialisierte Jagdhunde. Sie haben wie Laufhunde einen ausgeprägten Geruchssinn und suchen explizit nach der Spur des verletzten Wildtieres. Typische Vertreter sind Bayerischer Gebirgsschweißhund und die Alpenländische Dachsbracke.  Laufhunde sind für die Jagd mit der Meute ausgebildet, Schweißhunde verrichten ihre Arbeit alleine.

Gruppe 7: Vorstehhunde

Man unterscheidet kontinentale Vorstehhunde wie Braque, Spaniel und Griffon sowie britische und irische Vorstehhunde wie Pointer und Setter. Vorstehhunde apportieren bereitwillig erlegtes Wild. Sie wurden, seitdem es Feuerwaffen gibt, vermehrt gezüchtet und sind sehr vielseitige Tiere. Sie töten nicht, sondern zeigen dem Jäger ganz ruhig den Standpunkt des Wildes an. In dieser Rolle sind sie heute zwar weniger gefragt, aber da sie die Eigenschaften mehrerer Jagdhunderassen vereinen, sind sie als treue Gefährten sehr beliebt. Von Laien sollten sie jedoch nicht als Haustier gehalten werden. Sie gehören in die Hände von Jägern.

Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde

Apportierhunde sind Jagdhunde, die Federwild finden und zum Jäger zurückbringen. Stöberhunde suchen im Dickicht selbstständig nach Niederwild. Zu dieser Kategorie zählen beispielsweise Amerikanischer und English Cocker Spaniel, English Springer Spaniel, Field Spaniel, Kooikerhondje und Welsh Springer Spaniel. Wasserhunde eignen sich für die Hilfe beim Fischen. Der American Spaniel ist eine Züchtung des English Spaniel und die kleinste Spaniel Rasse. Der Chesapeake Bay Retriever wurde speziell für die Wasserjagd gezüchtet und muss sich neben Apportieren auch durchs Eis brechen und kaltes Wasser aushalten können.

Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde

Diese Tiere dienen dem Hundehalter vor allem als Begleiter und Sozialpartner. In dieser großen Gruppe finden wir Bichons, Pudel und kleine belgische Hunderassen, aber auch tibetanische Hunde, haarlose Hunde, Pekinesen und Chihuahuas. Der Bichon Frisé beispielsweise ist lustig, unabhängig und temperamentvoll. Er lernt schnell und lässt sich leicht erziehen.

Der Bologneser hat einen zarten Körperbau, ist umgänglich und familienfreundlich. Bolonka Zwetna dagegen ist ein richtiges Schoßhündchen. Da die Hunderasse freundlich und lebhaft ist, eignen sich diese Tiere als Spielkamerad. Der Boston Terrier hat ein sehr ausgewogenes Temperament. Der doggenartige Hund wurde erstmals in Boston in den 1970er Jahren gezüchtet.  Er ist klug, etwas lebhaft, entschlossen und liebenswürdig. Seit seiner Entdeckung 1850 gilt der Chihuahua als kleinste Hunderasse der Welt. Man nimmt an, dass er von den Opferhunden des alten Mexiko abstammt. Ab dem 19. Jahrhundert verkauften Bauern der Provinz Chihuahua die Tiere auch an Touristen und die Hunderasse verbreitet sich bis nach Europa. Der Chihuahua kann sämtliche Charaktereigenschaften von wachsam bis verspielt aufweisen.

Gruppe 10: Windhunde

Ob langhaarige, kurzhaarige und rauhaarige Windhunde, diese schlanken, langbeinigen Hunde gehören mit den Geparden zu den schnellsten Landtieren der Erde. Sie wurden schon früh auf eine bestimmte Verwendung hin gezüchtet und jagen auf Sicht. Je nach Herkunft unterscheidet man okzidentale und orientale Windhunde. Charakteristisch für die orientalen Hunde sind  ihre Schlappohren und ein eigenständiges Wesen, während die okzidentalen Windhunde Sprinter sind und Rosenohren besitzen.

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