Hunderassen

Hunde waren früher reine Nutztiere und mussten einen Zweck erfüllen. In Anlehnung daran hat man die Hunderassen in Gruppen und Sektionen unterteilt. Die Gesamtheit der Hunderassen wurde 1983 von Raymond Triquet neu definiert. Er unterschied 10 Gruppen mit charakteristischen Merkmalen. Entdecken Sie unsere Hunderassen Suche! Mehr lesen

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Die wichtigsten Charakterzüge

Mein Hund soll sein

Erscheinung

Größe
KleinMittelGroßExtra Groß
Fell
Haarlos / HypoallergenKurzhaarLanghaar
Farbe
SchwarzRot / HellbraunBlau / GrauBraun / Schoko / LiverCremeWeißRehbraunGold / Gelb
Muster
ZweifarbigDreifarbigMerleTuxedoHarlequin / GepunktetGefleckt / Gemasert / GesprenkeltTabbySableSaddle / Blanket

FCI-Gruppe

57 Hunderassen zu Ihrer Suche

Afghanischer Windhund

Seit Tausenden von Jahren gelten diese faszinierenden Vierbeiner in ihrer ursprünglichen Heimat Afghanistan als Kostbarkeit. Auch heute sind die langhaarigen Läufer für viele Hundeliebhaber auf der ganzen Welt etwas Besonderes.

American Bulldog

Der American Bulldog. In den falschen Händen ist dieser Vierbeiner ein Statussymbol für Menschen, die gerne mit stattlichen, scharfen Hunden posieren. Richtig gehalten aber ist dieser von der FCI nicht als eigenständige Rasse anerkannte Vierbeiner ein menschenfreundlicher Hund, der gut in einer sportlichen Familie leben kann.

American Cocker Spaniel

In den USA zählt der American Cocker Spaniel zu den beliebtesten Hunden – in Europa gilt er (noch) als Geheimtipp für alle, die auf der Suche nach einem freundlichen Vierbeiner mit dem besonderen Charme eines (ehemaligen) Jägers sind.

American Foxhound

Sanfter Blick, Schlappohren, glattes, pflegeleichtes Fell und eine mittlere Größe: Ein American Foxhound wirkt auf viele Laien wie der optimale Begleiter für jeden Hundefreund vom Rentner bis zur Familie mit Kind. Allerdings hat der ursprüngliche Jagdhund durchaus seinen eigenen Kopf sowie hohe Ansprüche, über die sich Fans der Rasse vor der Anschaffung sorgfältig informieren sollten. Im Folgenden erhalten Sie einige Einblicke in die in Europa fast unbekannte Rasse.

American Water Spaniel

Der American Water Spaniel, dieser sportliche Vierbeiner aus dem Mittleren Westen der USA ist nicht nur in Europa, sondern auch in seiner Heimat recht selten anzutreffen. Jägern mit Familienanschluss ist er ein zuverlässiger und vielseitiger Gefährte.

Australian Cattle Dog

Dieser Treibhund vom Fünften Kontinent erfreut sich auch in Europa zahlreicher Fans. Kein Wunder: Der Australian Cattle Dog ist nicht nur eine bunte Augenweide, sondern bringt auch Sportsgeist und einen einzigartigen Charakter mit. Potenzielle Halter sollten sich gerne bewegen und die Selbstständigkeit dieser Rasse zu schätzen wissen.

Azawakh

Einst treuer Gefährte von Nomadenstämmen, hat sich der elegante Azawakh im Laufe der letzten Jahrzehnte mehr und mehr zum beliebten Windhund entwickelt, der auch in Europa regelmäßig anzutreffen ist.

Beauceron

Der robuste Beauceron mit dem kurzen, dichten Fell braucht aufgrund seines Selbstbewusstseins und seines dominanten Wesens einen erfahrenen Hundehalter, der ihn mit viel Liebe und Konsequenz erzieht.

Border Collie

Der intelligente und anspruchsvolle Border Collie mit dem mittellangen oder stockhaarigen Fell ist ein Hütehund durch und durch – als Familienhund ist er deshalb nur bedingt geeignet.

Bullterrier

Ausgeglichen, verspielt und menschenfreundlich? Die Beschreibung aus dem Rassestandard scheint nicht so recht in das Bild der gefährlichen Kampfmaschine zu passen, das viele Menschen vom Bullterrier haben. Zeit, um mit einigen Vorurteilen über diese Rasse aufzuräumen.

Chihuahua

Die weltweit kleinste Hunderasse hat die berühmtesten Herrchen der Welt und eine der höchsten Lebenserwartungen. Der Chihuahua ist ein Hund der Superlative, der in den Handtaschen von Madonna, Britney Spears oder Paris Hilton zuhause ist. Dabei ist der mexikanische Rassehund viel mehr als ein luxuriöses Schoßhündchen.

Chinesische Schopfhund

Dieser kleine Hund polarisiert: Die einen lieben ihn, die anderen schmunzeln über die Optik des vermeintlich verzärtelten Modehündchens. Dabei ist der Chinesische Schopfhund ein sehr robustes, munteres Kerlchen mit einer jahrtausendealten Geschichte.

Dalmatiner

Der mittelgroße bis große Dalmatiner mit der unverwechselbaren weiß-schwarzen Fellfärbung ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund, der gern körperliche und geistige Herausforderungen sucht.

Deutsch Kurzhaar

Stöbern, vorstehen, apportieren – diese Rasse zählt zu den vielseitigsten Jagdgebrauchshunden überhaupt. Der facettenreiche Deutsch Kurzhaar hat allerdings auch hohe Ansprüche an sein Zuhause, denn als Gebrauchshund braucht er Aufgaben für Körper und Köpfchen.

Deutsche Dogge

Die Deutsche Dogge zählt zu den größten Hunderassen der Welt. Doch trotz ihrer imposanten Erscheinung und den markanten Lefzen gelten Doggen als sehr freundliche, ruhige und anlehnungsbedürftige Hunde, die beim Schmusen mit ihren Menschen gerne ihr eigenes Gewicht unterschätzen.

Deutscher Wachtelhund

Dieser Vierbeiner erfreut Jäger in Wald und Flur mit seinen vielseitigen Jagdfähigkeiten und ist in seinem Zuhause allen Familienmitgliedern ein liebenswerter, gutmütiger Gefährte. Doch der Deutsche Wachtelhund, englisch „German Spaniel“, ist ein echter Jagdgebrauchshund und fühlt sich dementsprechend nur in einem Jägerhaushalt rundum wohl.

Dogo Argentino

Dieses anmutige Kraftpaket aus Argentinien ist ein Hund für Kenner: Interessenten sollten sportlich sein und einige Hundeerfahrung mitbringen, um diesen ursprünglichen Jagdhund sachkundig und sicher führen zu können.

Elo

Das Beste aus verschiedenen Hunderassen kombinieren, um einen optimalen Familienhund zu schaffen – dieser Grundgedanke bildet die Basis für den Elo, bei dem es sich allerdings nicht um eine von einem internationalen Dachverband anerkannte Rasse handelt.

English Cocker Spaniel

Anmutig, unternehmungslustig und mit spitzbübischem Eigensinn – kein Wunder, dass der English Cocker Spaniel zu den beliebtesten Hunderassen gehört. Erfahren Sie im Folgenden das Wichtigste über den langohrigen Briten.

English Pointer

Dieser attraktive und kluge Vierbeiner wird von vielen Tierfreunden auf der ganzen Welt geschätzt. Aufgrund seiner Eigenschaften als Jagdgebrauchshund – insbesondere auf Feldern – ist ein English Pointer allerdings ein fordernder Begleiter, der in die Hände von fortgeschrittenen Hundehaltern gehört, die mit ihm seine größte Leidenschaft teilen: das Jagen.

English Setter

Der sportliche English Setter ist schön, klug – und ein leidenschaftlicher Jäger. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Leben mit einem Exemplar dieser Rasse zu teilen, sollte viel Zeit für gemeinsame Abenteuer in der Natur sowie eine solide Basis an Know-how und Erfahrung rund um Hunde mitbringen.

Épagneul Breton

Der Epagneul Breton, in Deutschland auch als „bretonischer Spaniel“ bekannt, ist diese Rasse hierzulande ein Geheimtipp unter Jägern. In seinem Heimatland ist er der am weitesten verbreitete Jagdgefährte überhaupt.

Épagneul Français

Der Epagneul Français, dieser talentierte Jagdhund hat vor allem in seiner Heimat Frankreich sowie in Kanada eine kleine, aber treue Fangemeinde.

Galgo Español

Der Galgo Español. Hunde von diesem Typ sind in Spanien weitverbreitet und kommen häufig in Hunderennen zum Einsatz. Aber die sanftmütigen Vierbeiner eignen sich auch wunderbar als Familienhund.

Grönlandhund

Von Grönland, der größten Insel der Welt, hat dieser Vierbeiner die Herzen mancher Hundefreunde erobert. Die Haltung eines solchen Schlittenhundes erfordert allerdings nicht nur Erfahrung, sondern vor allem viel Raum und Zeit, um das Bewegungsbedürfnis dieses robusten Arbeiters zu befriedigen.

Kleiner Münsterländer

Dieser Vierbeiner zeichnet sich durch viele positive Eigenschaften aus und ist dazu noch sehr hübsch anzuschauen. Dies führt dazu, dass immer mehr Menschen den Kleinen Münsterländer als reinen Begleithund halten möchten. Allerdings ist der Kleine Münsterländer in erster Linie eine Rasse von Jägern für Jäger. Wir stellen Ihnen den vielseitigen Jagdgebrauchshund vor.

Kleinpudel

Bis zu 10 kg verteilt auf maximal 45 cm Widerristhöhe: Kleinpudel für viele Hundefreunde genau die richtige Größe, um als treue Begleiter immer mit von der Partie zu sein.

Kontinentaler Zwergspaniel

Mit schwarzen Knopfaugen und großen Ohren bringt der Kontinentale Zwergspaniel (Papillon und Phalène) die Herzen zahlreicher Hundefreunde zum Schmelzen. Doch wie der Name schon sagt: In dem niedlich aussehenden Gesellschaftshündchen steckt mit dem Spaniel ein echter (Mäuse)Jäger.

Lagotto Romagnolo

Ursprünglich vor allem rund um und im Wasser unterwegs gilt der Lagotto Romagnolo heute als bekanntester Trüffelsuchhund. Abgesehen davon schätzen immer mehr Hundefreunde den sportlichen Vierbeiner als freundlichen Begleithund.

Landseer

Seinen Namen verdankt dieser Rassehund dem englischen Maler Edwin Landseer, einem der bekanntesten Tiermaler des 19. Jahrhunderts. Seiner Begeisterung über die weiß-schwarzen Riesen mit dem sanften Wesen verlieh Landseer in zahlreichen Gemälden Ausdruck.

Langhaariger Pyrenäenschäferhund

Die Wurzeln dieses hübschen und schlauen Vierbeiners liegen in der wunderschönen Landschaft der Pyrenäen, die seine Entwicklung bestimmt haben. Von hier aus hat der Berger des Pyrénées, der auch „Pyrenäen-Schäferhund“ genannt wird, mit viel Charme und Köpfchen seinen Eroberungszug in die Herzen zahlreicher Hundefreunde begonnen.

Lhasa Apso

Dieser stolze Hund wird seit Jahrhunderten in Klöstern Tibets gezüchtet. Mittlerweile schätzen ihn Hundefreunde auf der ganzen Welt. Dies liegt nicht nur an seinem außergewöhnlichen Äußeren, sondern auch an seinem starken Charakter – denn in jedem kleinen Lhasa Apso steckt eine große Persönlichkeit.

Louisiana Catahoula Leopard Dog

Diese Rasse, die in Europa relativ selten anzutreffen ist, erfreut sich in den USA einer kleinen, aber innigen Fangemeinde. Als Arbeitshund eignet sich der Louisiana Catahoula Leopard Dog nur für Hundefreunde, die ihm ausreichend Beschäftigung bieten und ihn nicht als reinen Begleithund halten möchten.

Löwchen

Das Löwchen. Einst Luxushündchen, heute beliebter Gefährte für Familien oder Singles, jung oder alt, kurzum: für alle Hundefreunde, die sich einen fröhlichen, verspielten und unkomplizierten Gefährten an ihrer Seite wünschen!

Maltipoo

Ob Golden Doodle, Cockapoo oder Maltipoo – all diese Hunderassen haben eins gemeinsam: Es handelt sich bei ihnen um Hybridhunde, die aus der Kreuzung von Pudel und jeweils einer anderen etablierten Rasse hervorgehen. Aktuell sind solche hübschen „Designer Dogs“ recht beliebt. Allerdings sollten sich Hundefreunde vor der Entscheidung für einen der sympathischen Hunde auch mit den kritischen Aspekten zum Thema „Hybridzucht“ auseinandersetzen.

Mastín Español (Spanischer Mastiff)

An Selbstbewusstsein mangelt es dem großen Mastín Español mit der kräftigen Belle sicher nicht. Als ehemaliger Herdenschutzhund konnte er es schließlich sogar mit Wölfen, Bären oder anderen Viehdieben aufnehmen. Doch trotz seiner enormen Kraft und Dominanz verfügt ein Spanischer Mastiff über eine erstaunliche Selbstbeherrschung.

Miniature Bull Terrier

Mit dem typischen „Downface“, dem eiförmigen Kopf und dem entschlossenen Ausdruck ist der Miniature Bull Terrier das verkleinerte Abbild seines „großen Bruders“, des Standard Bull Terriers. Früh sozialisiert und konsequent erzogen erweist sich der Kleine als ausgeglichener und treuer Familienhund, der sich auch mit Kindern und Katzen gut versteht.

Mudi

Der außerhalb seines Heimatlandes relativ unbekannte Mudi ist ein echter Allrounder: Als Arbeitshund hütet er das Vieh und hält Haus und Hof frei von Ratten, als Familienhund ist er ein unermüdlicher Begleiter für sportliche Menschen, die ihm ausreichend Beschäftigung bieten.

Neufundländer

Er ist stark wie ein Bär und schwimmt wie ein Fisch: Seine Vergangenheit als Arbeitshund, der den Fischern half, ihre Netze und Boote aus dem Wasser zu ziehen, kann der Neufundländer nicht verleugnen. Seine Kraft, Ausdauer, Wetterfestigkeit sowie seine Passion fürs Schwimmen hat er sich bis heute bewahrt, auch wenn er mittlerweile als Familienhund weltweit beliebt ist.

Norwegischer Lundehund

Dieser hochspezialisierte Jäger aus dem Hohen Norden ist ein angenehmer Familienbegleithund für Menschen, die gerne sportlich aktiv mit ihrem Vierbeiner unterwegs sind.

Pekingese

Einst hochgeschätzter und exklusiver Palastwächter in China, ist der Pekingese – auch: „Pekinese“ oder „Peking-Palasthund“ – heute weitaus häufiger verbreitet. Doch die Beliebtheit hat auch negative Spuren innerhalb dieser traditionsreichen Rasse hinterlassen: Extreme Züchtungen haben sich auf die Gesundheit ausgewirkt. Mittlerweile gibt es jedoch vermehrt Bemühungen zu einem ausgewogenen und damit gesunden Erscheinungsbild dieses altehrwürdigen Hundes.

Peruanischer Nackthund

Der Peruanische Nackthund polarisiert: Während einige Hundefreunde sein Aussehen gewöhnungsbedürftig finden, schwärmen andere regelrecht von dem besonderen Look und nicht zuletzt dem einzigartigen Charakter der geselligen Rasse.

Pharaonenhund

Nicht nur Freunde des Alten Ägyptens sind von diesem eindrucksvollen Vierbeiner fasziniert: Der Pharaonenhund besticht durch eine elegante Optik und freundliches Wesen, eignet sich aber nur für erfahrene Hundefreunde, die ihm sehr viel Bewegung ermöglichen können.

Pomsky

Beim Pomsky handelt es sich um eine (fast) unwiderstehliche Mischung zweier Rassen: Er ist eine Kombination aus dem „Pomeranian“, zu Deutsch „Zwergspitz“, mit dem Siberian Husky. Das Ziel dieser Hybrid-Rasse ist es, die Schönheit des Huskys mit dem anhänglichen Charakter des Zwergspitzes sowie dessen kleinem Format zu vervollkommnen. Doch wie alle „Designer Dogs“ hält auch der Pomsky vor allem viele Überraschungen parat.

Portugiesischer Wasserhund

Der offizielle und sehr klangvolle Name dieses Vierbeiners lautet: Cão de Água Português, zu Deutsch „Portugiesischer Wasserhund“ oder kurz „Portie“. Die Rasse hat in den vergangenen Jahren in Europa sowie in den USA immer größere Bekanntheit erlangt. Wer einen lebhaften Hund mit eigenwilligem Charakter sucht, könnte mit diesem Vierbeiner einen Freund fürs Leben finden.

Prager Rattler

Als graziler Mini verdreht der Prager Rattler so manchem Hundefreund den Kopf. So klein er auch sein mag: In ihm steckt ein echter Jäger und damit ein bewegungsfreudiger Gefährte.

Pudel

„Das also war des Pudels Kern!“ In dem berühmten Drama Faust I. von Johann Wolfgang Goethe erscheint Mephisto in der Gestalt eines Pudels. Doch was ist in Wirklichkeit der Kern dieses traditionsreichen Rassehundes? Sicher ist, Pudel sind viel mehr als gestylte Mode-Hündchen. Grund genug, sich dem Pudel intensiver zu widmen.

Puggle

Der „Puggle“ gehört zu den modernen Designer Dogs, bei denen zwei etablierte Hunderassen miteinander gekreuzt werden, um im Idealfall das Beste beider Rassen zu vereinen. Er ist eine Kreuzung aus Mops (engl. „pug“) und Beagle.

Pyrenäen-Mastiff

Klirrende Kälte, eisiger Wind oder sengende Sonne: Selbst das härteste Klima hält den robusten Gebirgshund nicht von seiner Arbeit ab. Der vorzügliche Wächter über Haus, Hof und Schafherden ist schließlich seit jeher an höchste Anforderungen gewöhnt und lässt sich dabei nie aus der Ruhe bringen.

Shih Tzu

Trotz seiner kleinen Größe ist der Shih Tzu ein außergewöhnlicher Hund, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Hinter der langen Mähne des einstigen Tempelwächters steckt ein verspielter Vierbeiner mit einem eigenen Kopf, der vielen Hundefreunden ein treuer Gefährte ist.

Spanischer Wasserhund

Blitzgescheit, fröhlich und unternehmungslustig: Der Perro de Agua Español, zu Deutsch kurz „Perro“ oder „Spanischer Wasserhund“ genannt, ist ein Vierbeiner, der mit seinem Charme schnell begeistert. Er eignet sich gut als Gefährte für sportliche Familien.

Tibet Spaniel

Von seinen Anhängern liebevoll „Tibbie“ genannt, ist der Tibet Spaniel ein sympathischer kleiner Hund, der zu recht immer mehr Hundefreunde von sich begeistert. Freundlich und verspielt eignet sich der ursprünglich aus Tibet stammende Vierbeiner für Familien ebenso wie für ältere Hundefreunde, die Freude an einem robusten Gefährten mit Köpfchen haben.

Welsh Corgi Cardigan

Auf den ersten Blick verwechseln Laien den Welsh Corgi Cardigan schnell mit seinem nahen Verwandten, dem Welsh Corgi Pembroke. Kein Wunder: Die beiden britischen Hütehunde-Rassen haben viel gemeinsam und galten einige Jahre sogar als eine Rasse. Dennoch haben Pembroke und Cardigan ihre Besonderheiten. Erfahren Sie hier, was den Welsh Corgi Cardigan für seine Fans auf der ganzen Welt zu einem einzigartigen Gefährten macht.

Whippet

Wer einen pflegeleichten, unternehmungslustigen und sehr sportlichen Vierbeiner sucht, der auch gemütliches Schmusen auf der Couch zu schätzen weiß, dürfte mit dem Whippet seinen Traumhund gefunden haben. So ist es kein Wunder, dass die sympathischen Windhunde immer mehr Tierfreunde um die Pfote wickeln.

Zwergpinscher

Ein Pinscher im Kleinformat? Täuschen Sie sich nicht! Der Zwergpinscher ist ein „ganzer Kerl“. Wer ein niedliches und gemütliches Schoßhündchen sucht, der ist beim Zwergpinscher an der falschen Adresse. Trotz seiner Größe hat der aufgeweckte Familienhund ein riesengroßes Verlangen nach Sport und Bewegung und hält seine Menschen in vielerlei Hinsicht auf Trab.

Zwergpudel

Rund sechs Kilogramm geballte Pudel-Power – der kleine Zwergpudel vereint alle Vorzüge der edlen Hunderasse und ist sehr beliebt. Kein Wunder: Der kluge Hund ist nicht nur clever, sondern ein echter Allrounder, der seine Familie gerne überallhin begleitet.

Zwergspitz

Die kleinen Wirbelwinde beeindrucken nicht mit Größe, dafür aber mit Freundlichkeit, Selbstbewusstsein und Energie. Kein Wunder also, dass immer mehr Vierbeiner dieser Spitz-Variante die Herzen und Haushalte zahlreicher Hundefreunde erobern. Entdecken Sie den Zwergspitz!

Der kynologische Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) hat diese Kategorisierung weltweit offiziell gemacht. Zu jeder Hunderasse gehört ein FCI Mitgliedsland, das als Ursprungsland der jeweiligen Rasse gilt.

In der Kategorie Hunderassen finden Sie eine ausführliche Beschreibung der 10 FCI- Hunderassen Hauptgruppen. Darin erfahren Sie Wesentliches  über Ihre Geschichte,  Charaktereigenschaften, Vorlieben und Abneigungen, zu Gesundheit und Ansprüchen. Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die einzelnen Hunderassen näher vor.

Die FCI-Gruppen und Sektionen der Hunderassen

Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde

Allen Hunderassen dieser Gruppe ist der starke Wille zum Arbeiten gemeinsam. Hütehunde sind intelligente Arbeitstiere und werden für ihre Wachsamkeit geliebt. Sie bellen kaum und ordnen sich dem Menschen schnell unter. Dagegen ist das wichtigste Arbeitsmittel von Treibhunden ihr Bellen, nur so können sie die Schafherden zusammentreiben. Als Wohnungshunde oder zum Spazieren gehen eignen sie sich nicht. Der Bearded Collie ist ein fröhlicher, ausgeglichener und leicht erziehbarer Hund. Typisch für diese Hunderasse ist der unternehmungslustige Gesichtsausdruck. Der weiße Schweizer Schäferhund entwickelte sich aus Kanada kommend zu einer eigenständigen Rasse. Die kinderlieben, aufmerksamen, aber keineswegs aggressiven Tiere eignen sich gut als Wachhunde.

Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

Hier finden wir neben Pinscher und Schnauzer die Rassen Smoushond, Russischer Schwarzer Terrier, doggenartige Hunde, Berghunde und Berner Sennehunde. Zu den Pinschern zählen auch Dobermann und Zwergpinscher. Die Tiere sollen Anfang des 19. Jahrhunderts von England ausgehend auf dem europäischen Festland eingeführt worden sein. Affenpinscher ist eine der ältesten Hunderassen in Deutschland, die sich fast unverändert erhalten hat. Die Tiere werden bis zu 15 Jahre alt und sind dem Menschen sehr zugetan. Sie schmusen gerne, sind gute Wachhunde und brauchen wenig Auslauf.

Gruppe 3: Terrier

In dieser großen Gruppe finden wir hochläufige und niedrigläufige Terrier, bullartige Terrier und Zwergterrier. Aufgrund seiner stattlichen Escheinung gilt der Airedale Terrier als König der Terrier.  Er stammt aus der englischen Grafschaft Yorkshire. Hier brauchten die Bergleute, Arbeiter und Farmer unempfindliche Hunde für die Wasserjagd und zum Viehtreiben. Airedale Terrier waren hierfür ideal und fanden aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit schnell viele Anhänger. Der Australian Terrier passt auch in die Stadtwohnung, sofern er genügend Auslauf bekommt. Ursprünglich war auch er ein Hütehund, denn er ist robust, kälteunempfindlich und stark. Auch Drahthaar Foxterrier sind in Europa sehr verbreitet. Sie wurden in England für die Fuchsjagd eingesetzt und sind auf zahlreichen historischen Gemälden Englands zu sehen.

Gruppe 4: Dachshunde

Der Dachshund, auch Dackel oder Teckel genannt, ist seit dem Mittelalter bekannt. Aus Bracken züchtete man fortlaufend niederläufige Hunde, die sich zur Jagd über und unter der Erde eignen. So entstand die Hunderasse Dackel. Die Tiere haben ein kurzes, dichtes und anliegendes Haarkleid in zahlreichen Farbabstufungen zwischen Schwarz und Rotbraun. Dackel sind ausgeglichen, ausdauernd, haben eine feine Nase und sind flink. Dachshunde werden in drei Größen (Teckel, Zwergteckel und Kaninchenteckel) und nach den Haarlängen Kurzhaar-, Rauhaar- und Langhaardackel  gezüchtet. Der muskulöse Rauhaardackel braucht wenig Auslauf, kann 17 Jahre alt werden und ist ein guter Wachhund.

Gruppe 5: Spitze und Hunde des Urtyps

Zu den Spitzen gehören Schlittenhunde, nordische Jagdhunde, nordische Wach- und Hütehunde, europäische und asiatische Spitze. Der Deutsche Spitz ist ein Nachfahre des steinzeitlichen Torfhundes und damit die älteste Hunderasse Mitteleuropas. Spitze fallen durch ihr schönes Haarkleid auf, das durch viel Unterwolle absteht. Die flinken Augen und spitze Ohren verleihen ihnen ihr keckes Aussehen. De Deutsche Spitz ist lebhaft, aber sehr anhänglich und gelehrig. Sie können ihn leicht erziehen. Da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, eignet er sich gut als Wachhund. Die nordischen Rassen sind beliebte Hütehunde mit warmem Fell.

Gruppe 6:  Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

Laufhunde haben feine Spürnasen und helfen dem Menschen seit Jahrhunderten bei der Jagd. Sie nehmen Witterung auf und folgen bellend der Spur. Vertreter sind beispielsweise English Foxhound, Schweizerischer Niederlaufhund, Otterhund, Französischer Laufhunde oder Beagle. Schweißhunde sind auf das Stellen von verletztem Schalenwild spezialisierte Jagdhunde. Sie haben wie Laufhunde einen ausgeprägten Geruchssinn und suchen explizit nach der Spur des verletzten Wildtieres. Typische Vertreter sind Bayerischer Gebirgsschweißhund und die Alpenländische Dachsbracke.  Laufhunde sind für die Jagd mit der Meute ausgebildet, Schweißhunde verrichten ihre Arbeit alleine.

Gruppe 7: Vorstehhunde

Man unterscheidet kontinentale Vorstehhunde wie Braque, Spaniel und Griffon sowie britische und irische Vorstehhunde wie Pointer und Setter. Vorstehhunde apportieren bereitwillig erlegtes Wild. Sie wurden, seitdem es Feuerwaffen gibt, vermehrt gezüchtet und sind sehr vielseitige Tiere. Sie töten nicht, sondern zeigen dem Jäger ganz ruhig den Standpunkt des Wildes an. In dieser Rolle sind sie heute zwar weniger gefragt, aber da sie die Eigenschaften mehrerer Jagdhunderassen vereinen, sind sie als treue Gefährten sehr beliebt. Von Laien sollten sie jedoch nicht als Haustier gehalten werden. Sie gehören in die Hände von Jägern.

Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde

Apportierhunde sind Jagdhunde, die Federwild finden und zum Jäger zurückbringen. Stöberhunde suchen im Dickicht selbstständig nach Niederwild. Zu dieser Kategorie zählen beispielsweise Amerikanischer und English Cocker Spaniel, English Springer Spaniel, Field Spaniel, Kooikerhondje und Welsh Springer Spaniel. Wasserhunde eignen sich für die Hilfe beim Fischen. Der American Spaniel ist eine Züchtung des English Spaniel und die kleinste Spaniel Rasse. Der Chesapeake Bay Retriever wurde speziell für die Wasserjagd gezüchtet und muss sich neben Apportieren auch durchs Eis brechen und kaltes Wasser aushalten können.

Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde

Diese Tiere dienen dem Hundehalter vor allem als Begleiter und Sozialpartner. In dieser großen Gruppe finden wir Bichons, Pudel und kleine belgische Hunderassen, aber auch tibetanische Hunde, haarlose Hunde, Pekinesen und Chihuahuas. Der Bichon Frisé beispielsweise ist lustig, unabhängig und temperamentvoll. Er lernt schnell und lässt sich leicht erziehen.

Der Bologneser hat einen zarten Körperbau, ist umgänglich und familienfreundlich. Bolonka Zwetna dagegen ist ein richtiges Schoßhündchen. Da die Hunderasse freundlich und lebhaft ist, eignen sich diese Tiere als Spielkamerad. Der Boston Terrier hat ein sehr ausgewogenes Temperament. Der doggenartige Hund wurde erstmals in Boston in den 1970er Jahren gezüchtet.  Er ist klug, etwas lebhaft, entschlossen und liebenswürdig. Seit seiner Entdeckung 1850 gilt der Chihuahua als kleinste Hunderasse der Welt. Man nimmt an, dass er von den Opferhunden des alten Mexiko abstammt. Ab dem 19. Jahrhundert verkauften Bauern der Provinz Chihuahua die Tiere auch an Touristen und die Hunderasse verbreitet sich bis nach Europa. Der Chihuahua kann sämtliche Charaktereigenschaften von wachsam bis verspielt aufweisen.

Gruppe 10: Windhunde

Ob langhaarige, kurzhaarige und rauhaarige Windhunde, diese schlanken, langbeinigen Hunde gehören mit den Geparden zu den schnellsten Landtieren der Erde. Sie wurden schon früh auf eine bestimmte Verwendung hin gezüchtet und jagen auf Sicht. Je nach Herkunft unterscheidet man okzidentale und orientale Windhunde. Charakteristisch für die orientalen Hunde sind  ihre Schlappohren und ein eigenständiges Wesen, während die okzidentalen Windhunde Sprinter sind und Rosenohren besitzen.

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