Hufpflege

Am alten Spruch „Ohne Huf kein Pferd“ ist durchaus etwas Wahres dran. Egal ob beim Stehen im Stall, auf der Weide, beim Ausritt oder auf dem Reitplatz: Die Pferdehufe werden rund um die Uhr belastet. Kleinste Fehlstellungen können verheerende Auswirkungen auf das gesamte Pferdeskelett haben. Dabei ist die richtige Hufpflege gar nicht so zeitaufwendig, wie viele Pferdefreunde denken. Eins ist besonders wichtig: Kontinuität.

Was ist zu beachten?

Egal ob ein Pferd geritten wird oder nicht - es benötigt gesunde Hufe. Die Basis hierfür ist das tägliche Auskratzen der Hufe, bei dem kleinere Steine entfernt werden können, die sonst in die Hufsohle drücken würden. Eventuelle Verletzungen werden frühzeitig erkannt, der Hufstrahl gereinigt und bei Bedarf trocken gelegt.

Ist der Huf eingerissen, kann ein schneller Schmiedtermin das Schlimmste abwenden. Bei aufgeweichten Hufen hilft ein regelmäßiges Einfetten und Einölen. Ist der Huf gesund, sollte Fett jedoch vermieden werden: Huföl und Huffett schließen die Poren im Hufhorn und stoppen so den Feuchtigkeitsaustausch. Bei Pferden, die den ganzen Tag im ammoniakgetränkten Heu oder im matschigen Schlamm stehen, kann das ein Vorteil sein – bei anderen kann das regelmäßige Ölen und Fetten jedoch zu trockenen Hufen führen.

Oft benötigt auch der Hufstrahl eine besondere Pflege. Bei Boxen- oder Offenstallpferden ist dieser oft strapaziert, kleinste Risse bieten eine ideale Brutstätte für Bakterien und können zu Strahlfäule führen. Hier gibt es spezielle Pflegeprodukte für den Strahl, die diesen schnell wieder trocken und widerstandsfähig machen.

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