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Farbtherapie

Farben machen fit

Die Kraft und Wirkung von Licht und Farben kann jeder an sich selbst nachvollziehen. In allen Kulturen steht Licht für Leben. Den unterschiedlichen Farben werden bestimmte Eigenschaften zugesprochen. Dass sich aus diesem Erfahrungsschatz eine Therapiemethode in der Human- und Veterinärmedizin entwickelt hat, ist nur natürlich.

Farbiges Licht fördert die Abläufe im Körper

Die Farbtherapie ist eine alternative Heilmethode, bei der über Hautrezeptoren die Lichtfrequenzen an die entsprechenden Organe geleitet werden. Das farbige Licht beeinflusst diese positiv in ihrer Funktionsweise und fördert die Abläufe im Körper. Farben wirken aber auch sehr stark auf die Psyche und werden daher bei Depression, Hyperaktivität, Aggression und Lethargie mit Erfolg eingesetzt.

Stressfreie und angenehme Behandlungsmethode

Tiere sprechen auf die Farbtherapie gut an, denn die Behandlung verläuft für sie stressfrei und angenehm. Man kann sie zuhause oder in einer Praxis durchführen. Mit einer farbigen Glühbirne wird das Tier zwischen 40 und 60 Minuten bestrahlt. Dabei sollte sich der Patient frei im Lichtkegel bewegen können. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Transparenzpapier in der jeweiligen Farbe, das an einem Fenster mit direkter Sonneneinstrahlung befestigt wird. Dabei bleibt es dem Tier überlassen, wann und wie lange es sich im Lichtschein aufhalten will. Der Einfluss der Farben äußert sich darin, dass Medikamente besser wirken, Wunden schneller heilen und psychische Störungen gemildert werden.

Die Wirkung der einzelnen Farben

Den verschiedenen Farben werden dabei folgende Eigenschaften zugesprochen:

  • Rot: findet Anwendung bei Erschöpfungszuständen, Appetitlosigkeit und bei Wachstumsstörungen
  • Orange: wird bei Neigung zu Pilzbefall eingesetzt, bei Nachbehandlungen von Operationen und bei Immunschwäche
  • Gelb: setzt man ein, wenn das Tier nicht kommunizieren will oder kann, bei Nervenschwäche und Schockzuständen
  • Grün: wählt man bei Unausgeglichenheit, Bakterienbefall und bei Entgiftung. Grünlicht wird häufig in der Krebstherapie angewandt. Allerdings muss hier die Bestrahlungszeit genau dosiert sein.
  • Violett: ist die wichtigste Farbe für die Psyche. Sie wird bei Nervosität, Hysterie, Ängstlichkeit und zur Lösung traumatischer Erlebnisse eingesetzt. Violettlicht ist außerdem die wichtigste Therapiefarbe bei der Sterbebegleitung.
  • Blau: ist höchst wirksam bei Unruhe, Juckreiz und Aggression
Wie bei allen medizinischen Belangen empfiehlt es sich auch bei der Farbtherapie einen kompetenten Fachmann über die Anwendung und Dauer zu befragen, damit eine sinnvolle und erfolgreiche Behandlung durchgeführt werden kann.


Artikel von Dr. Rosina Sonnenschmidt


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