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Hundeaugen
Wachsame Blicke
Hundeaugen reagieren sehr viel schneller auf Bewegungen als das menschliche Auge. Im Gegenzug können Hunde jedoch nicht so scharf sehen wie wir Menschen. Verglichen mit den übrigen Sinnesorganen spielt das Auge daher beim Hund eine eher untergeordnete Rolle.
Bewegungssehen und Schärfe

Aufbau des Auges
Hundeaugen sind kugelförmig und werden von Muskeln in der Augenhöhle nach allen Seiten bewegt, um das Gesichtsfeld zu erweitern. Die äußerste Schicht des Auges ist eine durchsichtige Hornhaut, unter der sich die durch Muskeln veränderbare Linse befindet. Im hinteren Teil des Auges liegt die Netzhaut, die mit lichtempfindlichen Nerven besetzt ist. Diese empfangen Signale und leiten sie über den Sehnerv an das Gehirn weiter, das daraus ein Bild erstellt.
Ebenfalls auf der Rückseite des Auges befindet sich ein Bereich, der einfallendes Licht reflektiert und somit die Sehfähigkeit des Hundes im Dunkeln erhöht. Dies führt wie bei Katzen zu dem Effekt, dass ihre Augen in der Nacht zu leuchten scheinen.
Tränen und ein drittes Augenlid
Die Tränendrüsen produzieren ständig Flüssigkeit, die dazu dient, die Hornhaut feucht und sauber zu halten. Über winzige Kanäle fließt überschüssige Tränenflüssigkeit in die inneren Augenwinkel. Ein großer Unterschied zum menschlichen Auge ist ein drittes Augenlid. Es liegt auf der Unterseite zwischen äußerem Augenlid und Hornhaut und dient dem zusätzlichen Schutz des Auges. Es wird waagerecht über den Augapfel gezogen. Normalerweise ist es nicht zu erkennen, lediglich wenn der Hund krank ist, kann es hervortreten.
Artikel von Didi Thormann
Foto: Sylvia Koppensteiner
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